Ulmer Museum - Museum Ulm.
Eine Kultureinrichtung erfindet sich neu

Tagung des Museumsverbandes Baden-Württemberg e.V.

Tagungsort: Ulm, Museum Ulm

Viele Museen wurden vor Jahrzehnten gegründet. Heute stehen sie vor der Frage, wie sie sich für die Zukunft rüsten. Dabei geht es nicht nur um einzelne Fragestellungen wie Sammlungstrategie oder Erscheinungsbild, sondern auch um grundsätzliche Entscheidungen, etwa wie sich das Museum innerhalb einer Stadtgesellschaft definiert. Mit der Herbsttagung 2017 stellt der Museumsverband seinen Mitgliedern ein neues Tagungsformat vor: eine eintägige Exkursion zu einem Museum mit Vorträgen, Workshops und der Möglichkeit zum Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

Das Museum Ulm wurde vor bald einhundert Jahren durch bürgerschaftliche Initiative gegründet und steht in kommunaler Trägerschaft. Dieser Tradition verpflichtet, sammelt, bewahrt, erforscht, zeigt und vermittelt das Museum 40.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Die Bestände reichen vom größten und ältesten Kunstwerk der Menschheit, dem eiszeitlichen Löwenmenschen, bis zur Sammlung Stiftung Kurt Fried, die 440 Werken von der Klassischen Moderne bis zum Abstrakten Expressionismus umfasst.

Als kommunale Einrichtung befindet sich das Museum Ulm seit einigen Monaten in einem umfassenden Prozess der Erneuerung. Unter neuer Leitung werden sich in den nächsten Jahren nicht nur das Erscheinungsbild und die Tätigkeitsfelder, sondern auch die räumliche Situation verändern. Dies betrifft viele Bereiche: die Architektur im historischen und zugleich neuen Stadtzentrum, die Identität als regionales Kunst- und Kulturmuseum mit internationaler Strahlkraft, sowie die Fragen von Depot, Sammlung, Digitalisierung und Vermittlung. Museumsteam, Verwaltung und Gemeinderat entwickeln Konzepte, um das Museum neu aufzustellen und in eine sichere Zukunft zu führen.

 

Tagungsprogramm


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