Regelungen für Museumsführungen und Kulturveranstaltungen


Nach der aktuell gültigen Corona-Verordnung sind Veranstaltungen im Kulturbereich unter gewissen
Voraussetzungen und Auflagen möglich.


Bitte beachten Sie unbedingt:

Die auf dieser Seite zusammengestellten Regelungen gelten immer zusätzlich zu den bereits bestehenden Vorschriften für den regulären Museumsbetrieb („klassischer Museumsbesuch“).
Diese müssen zusätzlich eingehalten bzw. umgesetzt werden und sind unter dem Menüpunkt
"Öffnung der Museen" zu finden.


1.) Auflagen für Veranstaltungen

a.) Zusätzliche Auflagen bei Veranstaltungen:

Zusätzlich zu den allgemeinen Betriebsauflagen gelten bei kulturellen Veranstaltungen folgende Auflagen:

  • Ein Veranstalter muss die Gesamtverantwortung für die Organisation übernehmen.
  • Der Zugang für die Besucher*innen muss kontrolliert werden (u.a. Überprüfung der Nachweise, Datenverarbeitung). 
  • Hinsichtlich der Besucherkapazität gelten folgende Vorgaben:

    • Es dürfen maximal 25.000 Besucher*innen teilnehmen.
    • Bis einschließlich 5.000 Besucher*innen kann die zugelassene Kapazität zu 100% ausgeschöpft werden.
    • Wenn mehr als 5.000 Besucher*innen anwesend sind, so gilt für diesen Teil: Höchstens 50 % der weiteren, zugelassenen Kapazität dürfen ausgelastet werden. oder  Es muss sich um immunisierte Besucher*innen handeln.
    • Beschäftigte und sonstige Mitwirkende werden bei der Ermittlung der Anzahl der Besucher*innen nicht berücksichtigt.

  • Die Personenobergrenze und die Kapazitätsbeschränkung gelten nicht, wenn nur immunisierte Besucherinnen und Besuchern der Zutritt gestattet wird (§ 10 Absatz 2 CoronaVO).

b.) Gültigkeit der 3G-Regelung (Geimpft - Genesen - Getestet) bei Veranstaltungen:

Immunisierten Besucherinnen und Besucher ist der Zutritt zu Veranstaltungen im Rahmen der verfügbaren und zulässigen Kapazitäten unter folgenden Voraussetzungen stets gestattet:

  • Die Personen sind asymptomatisch.
  • Die Personen legen einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis vor. 
  • Diese Zutrittsregelung gilt auch für folgende Personengruppen ohne Impf- oder Genesenennachweis:

    • Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben
    • Kinder, die noch nicht eingeschult sind Schülerinnen und Schüler, die nicht immunisiert sind, aber an regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen (siehe Infos 'Testnachweis')
    • Personen die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben (siehe Infos 'Testnachweis')
    • Personen sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission besteht (siehe Infos 'Testnachweis')

Nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern ist der Zutritt zu Veranstaltungen im Rahmen der verfügbaren und zugelassenen Kapazitäten nur gestattet, wenn sie asymptomatisch sind und folgende Voraussetzungen erfüllen:

 - Basisstufe:

   Zutritt nur nach Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Testnachweis

   Dies gilt in geschlossenen Räumen sowie im Freien, wenn mind. 5.000 oder mehr Besucher*innen      
   anwesend sind oder aber der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden  
   kann.

- Warnstufe:

   Zutritt in Innenräume: nur nach Vorlage eines negativen PCR-Testnachweis

   Zutritt im Freien: nur nach Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Testnachweis

- Alarmstufe:

  kein Zutritt für nicht-immunisierte Personen

 

c.) 2G-Optionsmodell:

Das 2G-Optionsmodell kann in der Basisstufe auch bei Veranstaltungen angewendet werden.
Dies hat zur Folge, dass die Maskenpflicht unter Einhaltung der notwendigen Voraussetzungen entfällt.
Ebenso entfällt die Begrenzung der Personenzahl sowie die Kapazitätsbeschränkung nach § 10 Absatz 2 CoronaVO. Die entsprechenden Informationen zum 2G-Optionsmodell finden Sie hier.


d.) Vorlagepflicht für das Hygienekonzept ab 5.000 Besucher*innen: 

Bei Veranstaltungen mit 5.000 oder mehr Besucher*innen, muss das Hygienekonzept dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt werden. Stellt das Gesundheitsamt Mängel im Hygienekonzept fest, so muss die/der Verantwortliche umgehend nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes das Hygienekonzept entsprechend anpassen.


2.) Museums- und Ausstellungsführungen

Gemäß § 10 Absatz 1 der Corona-Verordnung sind Veranstaltungen unter den auf dieser Seite genannten Voraussetzungen zulässig. In einer beispielhaften Aufzählung werden dort u.a. Stadtführungen genannt.
Es ist daher davon auszugehen, dass Museums- und Ausstellungsführungen ebenfalls unter diese rechtliche Regelung fallen.


3.) Hinweis

Die rechtlichen Regelungen zu Veranstaltungen finden sich in § 10 Corona-Verordnung.

Die genannten Regelungen und deren Auslegung können sich gegenwärtig rasch ändern.
Wir empfehlen daher, regelmäßig auf etwaige Änderungen zu achten. Sobald uns neue Erkenntnisse vorliegen, werden diese in unser Informationsangebot übernommen.

 

(letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2021, keine Haftung für Inhalt und Aktualität)

 

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