Kunst in all ihren Facetten – mal klassisch, mal abstrakt, aber immer überraschend. Das zeigen die beiden Gewinner des Lotto-Museumspreises Baden-Württemberg auf besonders spannende Weise. Die Städtische Galerie Karlsruhe erhält den Hauptpreis und damit 30.000 Euro. Der eXtra-Preis in Höhe von 15.000 Euro geht an das Deutsche Fleischermuseum in Böblingen. Mit dem Lotto-Museumspreis wird seit zehn Jahren die herausragende Arbeit der Einrichtungen im Südwesten ins Rampenlicht gerückt und ihre gesellschaftliche Bedeutung herausgestellt. Knapp 70 Museen haben sich im Jubiläumsjahr um die mit insgesamt 45.000 Euro dotierte Auszeichnung beworben. Der Preis wird von Lotto Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Museumsverband Baden-Württemberg vergeben. Die Preisverleihung findet am Samstag, 15. November in Karlsruhe statt.

Weitere Informationen finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung:
Pressemitteilung vom 12. August 2025

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zum LOTTO Museumspreis

 

Museumsverband wendet sich mit konstruktiven Vorschlägen an Kommunen und Museumsträger im Land

Der Museumsverband Baden-Württemberg ruft zur Investition in Bildung und Kultur auf – auch und gerade jetzt!
Es ist nötiger und wichtiger denn je, denn Kultureinrichtungen sind Orte der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Austauschs, sie sind Standortfaktoren und generieren Wertschöpfung. Die Mitarbeiter*innen der Museen in Baden-Württemberg, professionelle wie ehrenamtliche, sind dabei motivierte und engagierte Verbündete.

Sabine Mücke, die Präsidentin des Museumsverbandes Baden-Württemberg, hat hierzu ein Interview im SWR gegeben. Sie können dieses unter dem obigen Link in der Audiothek nachhören.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung:
Pressemitteilung vom 22. Juli 2025

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Am 24. September 2025 um 17:00 Uhr (Treffpunkt Empfang im Foyer des StadtPalais) führt Mia Paulus durch die Ausstellung „Best of Stuttgart. Vom Antomanzug zum Zapata.“ im StadtPalais – Museum für Stuttgart.

„Best of Stuttgart“ zeigt erstmals eine Auswahl an herausragenden Ausstellungsstücken, die seit 2007 dem neu gegründeten StadtPalais – Museum für Stuttgart geschenkt oder von diesem angekauft wurden. „Vom Atomanzug zum Zapata“ ist das Motto, unter dem rund 120 Exponate mit teils kuriosen Sammlungsgeschichten zu sehen sind: Stuttgarter Unikate, die an vergessene Lieblingsorte wie die „Vereinigten Hüttenwerke“, das Szenelokal „Zapata“ oder das Café Greiner mit seinem Art-Déco-Charme der 1920er Jahre erinnern.
Hinterm StadtPalais wird ein ehemaliger, möblierter Wohncontainer für Flüchtlinge stehen und beim Pavillon der Weißenhofausstellung von 1927 findet sich der „Atomanzug“ aus dem Jahr 1954. Stuttgarter Design ist mit Wilhelm Wagenfeld, Herta-Maria Witzemann, Herbert Hirche, Frei Otto und einem kostbaren Leder-Kabinettschrank der 1880er Jahre aus dem Wilhelmspalais vertreten. Eine Plakatwand dokumentiert bewegte Protestmärsche und nur für wenige Tage wird der private „Baby-Benz“ von Manfred Rommel im Foyer zu sehen sein. 120 Exponate erzählen von Krieg und Frieden, Migrationserfahrung, Sportevents, Modeateliers und Stuttgarter Specials: Stuttgarter Stadtgeschichten eben, an die sich (fast) alle noch erinnern oder hier neu entdecken dürfen. Best of Stuttgart sind best memories.

Ort:
StadtPalais – Museum für Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 2
70173 Stuttgart

Keine Anmeldung erforderlich.

Unter dem Titel „Vergangenheit in Bewegung – Neue Wege der Geschichtsvermittlung“ veranstalten wir am 13. und 14 .März 2026 unsere Jubiläumstagung im Haus der Geschichte in Stuttgart.
Neben Impulsen aus anderen Museen und Best-Practice-Beispielen, freuen wir uns insbesondere darauf, das 50-jährige Bestehen des Verbandes zu feiern, gemeinsam zurück und vor allem nach vorn zu blicken!

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Die Tagungsanmeldung ist via Online-Formular bis zum 1. März 2026 möglich.

Im Rahmen der Tagung findet am 13. März 2026 um 16:30 Uhr die Mitgliederversammlung des Museumsverbands Baden-Württemberg e.V. statt. Mitglieder des Museumsverbands erhalten hierzu eine separate Einladung.
 

Die Tagung findet mit freundlicher Unterstützung der LBBW-Stiftung und der Wüstenrot Stiftung statt.

 

 

 

Am Freitag, 21. November 2025 um 12:00 Uhr heißt uns Museumsdirektor Jan Merk im Lörracher Museumsdepot des Dreiländermuseums willkommen. Das neue Depot wurde im September 2022 eröffnet, nachdem es über Jahre nur provisorisch untergebracht war.

Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich und kostenfrei.
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Am Freitag, 06. November 2026 treffen wir uns unter dem Thema „Demokratiegeschichte ausstellen“ zum kollegialen Austausch im Salmen in Offenburg.

Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich und kostenfrei.
Die Anmeldung ist ab Spätsommer über diese Website möglich.

 

Seit Februar 2025 arbeitet der Arbeitskreis Digital im Museumsverband Baden-Württemberg daran, den Mehrwert von Digitalisierungsmaßnahmen darzustellen, Orientierungshilfen für den internen Gebrauch zu entwickeln und Argumentationsleitfäden für die Kommunikation mit Entscheidungsträgern zu entwerfen.
Diese Arbeit kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Praxis widerspiegelt und auf tatsächliche Herausforderungen in den Mitgliedsmuseen eingeht. Deshalb veranstalten wir ein offenes Arbeitstreffen, zu dem wir Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg herzlich einladen, und zwar

am Montag, den 14. Juli 2025
von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr
im Stadtmuseum Hornmoldhaus Bietigheim-Bissingen

Bei diesem Treffen wollen wir mit Euch einen Tag lang ins Gespräch kommen und gemeinsam die Grundlagen für eine bedarfsorientierte Arbeit im AK legen. Besondere digitale Kenntnisse werden an diesem Tag nicht vorausgesetzt, im Gegenteil: Uns interessieren Eure Fragen, Erkenntnisse und Herausforderungen.

 
Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Die Anmeldung zum Arbeitstreffen über dieses Formular möglich.
Anmeldeschluss ist der 07.07.2025.

 
Da wir uns im Laufe des Tages in Kleingruppen aufteilen, bitten wir um eine Anmeldung für diese Kleingruppen vorab.

 
Folgende Kleingruppen stehen zur Auswahl:

1. Finde Deine Datentypen!
Dr. Boris Niclas-Tölle, Historiker und Experte für digitale Kulturpraxis

Digitales Arbeiten am Museum überschreitet die ohnehin schon verschwimmenden Grenzen der herkömmlichen Museumsaufgaben. Deshalb machen wir einen Perspektivenwechsel und fragen uns, welche unterschiedlichen Arten von Daten eigentlich in Museen produziert und verarbeitet werden. Und wir fragen Euch, welche Daten an Eurem Museum existieren – Sammlungsdaten? Forschungsdaten? Mediendaten? Verwaltungsdaten? Ziel dieser Session ist es, sinnvolle Datenkategorien für Eure Museumsarbeit zu finden, um die Anforderungen an digitale Anwendungen im Museumsbereich genauer formulieren zu können.

 

2. Die offene Bühne der digitalen Herausforderungen
Susanne Opfermann M. A., Landesstelle für Museen Baden-Württemberg

In dieser Session steht Dein Haus im Mittelpunkt. Vor welchen digitalen Herausforderungen steht Euer Museumsteam? Von welchen Erfolgen magst Du uns erzählen, oder wo kommt Ihr einfach nicht weiter? Das erzählst du uns in knapp fünf Minuten, wir hören zu und versuchen Dir kollektiv zu helfen. Ganz sicher bist Du nicht allein mit Deinen Problemen und wenn doch, schreiben wir uns Deinen Fall auf und kommen bei nächster Gelegenheit auf Dich zu.

 

3. Werkzeuge für typische Museumsaufgaben
Friedrich Leeck, Informatiker i.R. und Spezialist für digitale Infrastruktur, Digital-Beauftragter des Wein- und Heimatmuseums in Durbach

Wir untersuchen die spezifischen Aufgabengebiete von Museen, wie Sammlung/Depot, Forschung/Recherche, Vermittlung/Präsentation sowie Querschnittsaufgaben wie Infrastruktur und Multimedia und überlegen, mit welchen Werkzeugen diese Aufgaben gelöst werden können. Auch neue Ideen und Entwicklungen haben eine Chance. Allgemeine Aufgaben wie administrative, gesetzliche oder betriebswirtschaftliche Tätigkeiten sind nicht Gegenstand dieser Session. Ziel dieser Session ist es, Grundlagen für eine sinnvolle Lösungsstruktur der Museumsarbeit zu sammeln.

 

4. Praxistest Hornmoldhaus VR
Dr. Catharina Raible, Leiterin des Stadtmuseums Hornmoldhaus Bietigheim-Bissingen

Hier können ausgiebig die nagelneuen VR-Stationen des Hornmoldhauses getestet werden. In Szenarien wie einem japanischen Bogenturnier oder einer Tour durch virtuelle Ausstellungs-Räume putzt Ihr Rüstungen, schärft Schwerter, lest uralte Schriftrollen und schießt mit dem Bogen auf sich bewegende Ziele. Gleichzeitig stellt Museumsleiterin Catharina Raible das VR-Projekt vor, gibt Tipps wie Ihr digitale und analoge Hürden überwindet und beantwortet Eure Fragen zum Projekt.

 

 

 

Ein Austauschformat für Museumsmitarbeitende in Baden-Württemberg

05.11.2025, 13-14:30 Uhr, online via Zoom

Lockerer Austausch mit Fachkolleg*innen, zufällige Gespräche in der Kaffeepause oder der Austausch interessanter Neuigkeiten – dafür braucht es nicht immer Präsenztagungen oder Veranstaltungen. Das Museumscafé erwartet Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg mit kurzweiligen inhaltlichen Impulsen und der Möglichkeit zu informellem Austausch und kollegialer Vernetzung. Ganz einfach über das Online-Tool „Zoom“, ob im Homeoffice oder im Büro.

Am 5. November 2025 geht es erneut um die Frage, welche Auswirkungen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für Museen hat. Diese Mal richtet sich der Blick neben dem Bereich der Vermittlung und des Sammlungsmanagements auch auf die Folgen für interne Strukturen und Arbeitsweisen. Unterschiedliche Museen werden von Ihren Erfahrungen und Projekten berichten.

Die Teilnahme ist kostenfrei und findet online via Zoom statt.
Die Anmeldung ist über die Seite der MFG möglich.

 

Am 12. Dezember 2025 um 15:30 Uhr (Treffpunkt Eingangsbereich des Museum) führt Mailin Bretz durch die Sonderausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg.

Vor rund 45.000 Jahren kamen die ersten modernen Menschen nach Europa. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von ihrer künstlerischen Ausdruckskraft. Nachbildungen der berühmtesten eiszeitlichen Figuren und Flöten der Schwäbischen Alb sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren.

Ort:
Archäologisches Museum Colombischlössle
Rotteckring 5
79098 Freiburg im Breisgau

Anmeldungen für die Führung bitte an: Mailin Bretz

Ein Austauschformat für Museumsmitarbeitende in Baden-Württemberg

04.06.2025, 13-14:30 Uhr, online via Zoom

Lockerer Austausch mit Fachkolleg*innen, zufällige Gespräche in der Kaffeepause oder der Austausch interessanter Neuigkeiten – dafür braucht es nicht immer Präsenztagungen oder Veranstaltungen. Das Museumscafé erwartet Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg mit kurzweiligen inhaltlichen Impulsen und der Möglichkeit zu informellem Austausch und kollegialer Vernetzung. Ganz einfach über das Online-Tool „Zoom“, ob im Homeoffice oder im Büro.

Am 4. Juni 2025 drehen sich die Gespräche um nachhaltige Museen und nachhaltige Ausstellungen sowie um den Leitfaden „Nachhaltig Ausstellen“. Wir blicken auf Möglichkeiten, Umsetzungen und Chancen nachhaltiger Museumsarbeit. Unterschiedliche Museen werden von ihren Erfahrungen und Projekten berichten:

– Andrea Hein, Museum am Schölerberg Osnabrück
– Susanne Jackson, Futurium Berlin
– Julia Bergener, Naturkundemuseum Stuttgart
– Johanna Adam, Bundeskunsthalle Bonn

Die Teilnahme ist kostenfrei und findet online via Zoom statt.
Die Anmeldung ist über die Seite der MFG möglich.